Zeit sparen bei der Bildauswahl

Es ist ganz einfach – ich mach es kurz. Ihr braucht die Zeit, ich weiss.

1. Ein gutes Sichtungs-Programm ist die Basis. Ich benutze MediaPro von PhaseOne.

2. Alte Maus mit Rollrad. Kein Witz! Ein Rad-Klick = nächste Reihe.

3. Nur ausgeschlafen drangehen. Maximal 1 Stunde dran arbeiten. Dann was anderes machen, oder ’ne Pause einlegen. Wenn die Konzentration nachlässt sofort aufhören.

4. Nicht nachdenken, je schneller die Entscheidung kommt, desto besser. Mut haben, und ausprobieren, es klappt!

5. Sternchen mit der Tastatur vergeben. Das geht schneller. Nur das Bild anklicken, Apfel-Irgendwas, weiterrollen (siehe 2.).

6. Erst eine grobe Auswahl erstellen. Dann von dieser Auswahl eine Feinere machen – und so weiter.

7. Von hinten nach vorne arbeiten! Zum Schluss kommen die besten Bilder, wenn man die zuerst sieht und markiert, kann man sich vieles vom gequälten Anfang sparen zu markieren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

8. Nicht auf die Schärfe achten. Ausser sie ist wirklich sehr daneben. Wenn Ihr erst alle Bilder nach der Schärfe auswählt, braucht Ihr 4x so lange. Wenn ein Bild in Frage kommt und die Schärfe nicht sitzt nach einem Alternativbild davor oder danach suchen.

9. Nichts löschen. Löschen kostet Zeit und bringt nichts.

Damit krieg ich ein Tages-People-Shooting mit 3000 Bildern in 2-3 Stunden über die Bühne und geh‘ dann mit meiner Zeit unterm Arm ins Schwimmbad.

🙂

Super-Gemein: Gruppenaufnahmen lass ich den Assi machen.