Die Technik im Griff haben

Heute war ich bei Freunden Kaffeetrinken und hatte einen netten Fotoplausch. Und wir kamen darauf, wie wichtig denn die Technik und das handwerkliche Können sei – so als Fotograf… tja: Also ich versuchs mal so zu erkären:
a) stell dir vor, du bist auf einer schönen Blumenwiese und die Sonne scheint. Und du hast eine tolle Kamera. Mit super Macro-Objektiv. Und alle Zeit der Welt… Das wird bestimmt ein klasse Foto. So ist kein Job. Nie!
b) Es ist 3 Grad Plus und es nieselt. Es wird langsam dunkel und dein Kunde, den du fotografieren sollst, (sagen wir mal, der Vorstand eines Unternehmens) ist 2 Stunden überfällig. Als er dann kommt, offeriert er dir, dass er maximal 3 Minuten Zeit habe null fotogen sei und grundsätzlich auf Fotos nicht lache. Außerdem sollst Du das Foto jetzt hier sofort machen. Die 200 Meter zur vorbereiteten, ausgeleuchteten Location (wo der Assi und die Makeup-Frau warten) gingen gar nicht. Das sei alles so mit der Agentur nicht abgesprochen und er könne ansonsten auch sofort wieder gehen.

Ok, ich will an dieser Stelle diese hässliche Geschichte unterbrechen…

Ich erkläre es mal anders:

Wie lange fährst Du schon Auto? Und wie lange hat es gedauert, bis Du das Gefühl hattest auch in brenzligen Situationen nicht aus der Ruhe zu kommen?

Es ist sehr hilfreich, sich wirklich im Schlaf mit seiner Ausrüstung und allem möglichen und unmöglichen auszukennen. Sehr! Außer, man fotografiert Blümchenwiesen…

😉